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11.09.2017, Wien: ÖAMTC und AUVA eröffnen neuen "Hallo Auto"-Standort in Wien


Beim Verkehrssicherheitsprogramm "Hallo Auto" lernen Volksschüler unter anderem, dass sich der tatsächliche Anhalteweg eines Fahrzeuges aus Reaktions- und Bremsweg zusammensetzt. Mit speziell umgebauten Fahrzeugen und spielerischen Übungen hat der ÖAMTC in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Wien bisher 170.800 Kinder fit für den Straßenverkehr gemacht und damit einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen geleistet. Heute hat das Programm beim ÖAMTC Mobilitätszentrum in Erdberg ein neues Zuhause erhalten, in dem jährlich rund 5.500 Kinder auf ihre mobile Zukunft und den Schulweg vorbereitet werden. Im Vorjahr wurden in Wien 280 Kinder als ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie etwa Fußgänger, Rad- oder Skateboardfahrer verletzt und eines getötet. 68 von ihnen sind am Schulweg verunglückt.

"Dieser neue Standort liegt ideal und vor allem sicher. Von der U-Bahnstation Erdberg sind die Schüler in fünf Minuten hier, ohne eine Straße überqueren zu müssen", erklärt  ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. Verkehrserziehung muss Spaß machen und dementsprechend werden die Kurse gestaltet. Besonders beliebt ist die Übung, in der die Schüler in extra umgebauten Autos selbst auf das Bremspedal treten dürfen. Bei den weiteren Übungen von "Hallo Auto" steht das sichere Verhalten der Kinder als Fußgänger genauso am Plan wie die richtige Sicherung im Auto. Als Schwerpunkt wird den Kindern vermittelt, welche Auswirkungen die Reaktionszeit des Fahrers und die Geschwindigkeit des Autos auf den Anhalteweg haben. Schmerold: "Je früher und öfter sich Kinder mit den Risiken des Straßenverkehrs beschäftigen, desto nachhaltiger ist die Wirkung solcher Programme. Beim ÖAMTC gibt es deshalb für jede Altersklasse – vom Kindergarten bis in die Mittelschule – das richtige Verkehrserziehungsprogramm."

Verkehrserziehung verhindert Unfälle 

Die Kinder setzen sich bei "Hallo Auto" auf spielerische Art und Weise mit schwierigen Situationen auseinander. "Für die AUVA ist die Sicherheit der Kinder ein besonders wichtiges Anliegen und Vorbeugung steht dabei an erster Stelle. Die Aktion ist eine von vielen Präventionsmaßnahmen im Schülerbereich, die uns hilft, die Sicherheit der Kinder am täglichen Schulweg zu erhöhen", erklärt Alexander Bernart, Leiter der AUVA-Landesstelle Wien.

Weitere Informationen zu den Kinder-Verkehrssicherheitsprogrammen des ÖAMTC findet man unter:
linkwww.oeamtc.at/verkehrserziehung

Infos zu allen Verkehrssicherheitsaktionen des ÖAMTC gibt es außerdem unter:
linkwww.oeamtc.at/makeroadssafe