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30.05.2017, Salzburg: 2.500 Mal Freude am Radfahren


An 28 Salzburger Volksschulen werden Radworkshops durchgeführt

Das international ausgezeichnete Sicherheitsprogramm des "AUVA-Radworkshops" wird heuer an 28 Salzburger (österreichweit 221) Volksschulen angeboten. Dadurch sollen 2.500 Schülerinnen und Schüler im Bundesland mobil und sattelfest gemacht werden - mit Spaß und Sicherheit. Gestartet wird die heurige Radworkshop-Saison heute, Dienstag, 30. Mai, in der Volksschule Henndorf.

Gruppenfoto vom Radworkshop in Henndorf


Im Bild: Bürgermeister Rupert Eder, Herbert Koutny (Landesstellendirektor AUVA), Landesrat Hans Mayr, Aktions-Initiator Peter Jahn und Kinder beim Radworkshop in Henndorf am Wallersee.

Fahrkönnen & Know-how im Fokus

Als kostenloser Event für die Zielgruppe der Volksschulkinder bringt der Radworkshop der jüngsten Generation gesunde Mobilität näher. "Die Förderung des Radverkehrs ist auch verbindlich im Landesmobilitätskonzept Salzburg.mobil 2025 verankert und liegt mir gerade bei der jüngsten Generation der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer besonders am Herzen. Der AUVA-Workshop fördert nicht nur das Fahrkönnen der Volksschülerinnen und -schüler, sondern vermittelt auch spielerisch das sicherheitsrelevante Wissen, wie die richtige Verwendung des Radhelms und weitere wesentliche Sicherheitsmaßnahmen. Der rege Zuspruch zeigt den Bedarf dieser Maßnahme, die vom Land Salzburg unterstützt wird“ erläuterte Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr. 

Die Kinder trainieren ihre Motorik auf einem kindgerechten Parcours. Zwölf Hindernisse mit drei Sonderstationen für langsames Fahren, Zielbremsen und einhändiges Fahren sind die Herausforderungen. Vermittelt wird Fahrkönnen, aber auch Wissen in Sachen Sicherheit, vor allem bezüglich Helmverwendung und Fahrzeugwartung. Mit gezielten Informationen wird auch das Sicherheitsbewusstsein der Eltern geschult. Nach dem absolvierten Workshop erhält jedes Kind eine Urkunde samt Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung und eine Schlauchhaube mit Informationen zur richtigen Gurtbandeinstellung und Helmposition. 

"Mit dem AUVA-Radworkshop liefern wir Eltern, Kindern und Lehrkräften viele Antworten und ein großes, für die Eltern kostenloses Sicherheitspaket zum Thema Fahrrad, ein gelungener Mix aus Radfahrtraining und Bewusstseinsbildung", so Herbert Koutny, Direktor der AUVA-Landestelle.

Neu: Impulsvideos, Monitoring, Lehrerfortbildung

Neue Videos demonstrieren Kindern, Eltern und Lehrekräften anschaulich die richtige Verwendung des Radhelms und die Betriebssicherheit der Räder. Interessierte Lehrkräfte können heuer erstmals an einem zielgruppengerechten Fortbildungsprogramm teilnehmen und ihr Fachwissen in puncto Fahrradsicherheit auffrischen. 

Eine weitere Neuheit ist das Monitoring. Die Aktionsbetreuer erfassen wichtige Kennzahlen: Wie viele Kinder haben einen eigenen Helm? Wie viele tragen diesen korrekt? Wie viele besitzen ein betriebssicheres Fahrrad und wie viele beherrschen bereits problemlos erste Standard-Fahrmanöver? Das neue Monitoring-System soll in den nächsten Jahren konsequent ausgebaut werden. Diese erstmals erhobenen Daten liefern eine wertvolle Informationsbasis für bundesweite Verkehrssicherheitsarbeit.

Neben der freiwilligen Radfahrprüfung ist der AUVA-Radworkshop das größte Radfahrprogramm an österreichischen Schulen - und das mit internationaler Anerkennung. Beim European Road Safety Charter wurde der Workshop wegen seiner EU-weiten Pionierleistung und Vorbildwirkung als "Model of Best Practice" ausgezeichnet. 

Partner des Radworkshops sind die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Verkehrssicherheitsfonds) und das Land Salzburg.

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