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10.01.2017: AUVA: Achtung Glatteis


Besonders auf der Fahrbahnoberfläche und auf Gehanlagen ist Glatteis ein großes Verkehrs- und Unfallrisiko. 


Der Bremsweg eines Autos verlängert sich bei rutschiger Fahrbahn um das Zehnfache und mehr - neben Temporeduktion ist daher auch eine entsprechende Vergrößerung des Sicherheitsabstands wichtig. Darüber hinaus sind abrupte Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver zu vermeiden. Bei unregelmäßig gefrorener oder gestreuter Fahrbahn besteht auch die Gefahr, dass die Reifen eine unterschiedliche Straßenhaftung haben. Dies stellt wie beim Aquaplaning eine hohe Schleudergefahr dar.

"Mit einem an die Witterungsverhältnisse angepassten Verhalten kann die eigene Sicherheit maßgeblich beeinflusst werden. Um Unfälle bei Schnee- und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, sollten unbedingt längere Fahrzeiten eingeplant werden, da wetterbedingt meist langsamer gefahren wird und es oft Staus gibt", so Mag. Felicitas Pollak Präventionsexpertin der AUVA. 

Darüber hinaus müssen Handbesen und Eiskratzer in jedem Fahrzeug bereitliegen, um das Dach, alle Scheiben und auch die Lichter von Schnee und Eis zu befreien. Dies dient nicht nur der besseren Sicht, sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer vor abrutschendem Schnee oder Eis.

Besondere Vorsicht für Fußgängerinnen und Fußgänger

Bei winterlicher Witterung ist auch für Fußgängerinnen und Fußgänger die Unfallverhütung besonders wichtig. Das richtige Schuhwerk ist dabei der erste Schritt - rutschfeste Profilsohlen sind ein Muss, Schuhe mit hohen Absätzen sollten besser zu Hause gelassen werden. Außerdem: auf gute Sichtbarkeit achten (helle und reflektierende Kleidung), ausreichend Zeit einplanen und gefährliche Stellen meiden. Besonders ältere Menschen sind bei schlechten Witterungsverhältnissen sturz- und knochenbruchgefährdet - ein spitzer Stock oder eine trittsichere Begleitung können hier helfen.

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