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Hepatitis B


Die Hepatitis-B-Schutzimpfungsaktion für beruflich exponierte Risikogruppen folgt ab 01. Juli 2011 den jeweils aktuellen evidenz-basierten Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums (früher Impfausschusses des Obersten Sanitätsrates in Österreich).

Der österreichische  Impfplan ist unter www.bmg.gv.at abrufbar.
Für fachliche Rückfragen bzgl. des Impfschemas steht Ihnen Herr Univ.Prof. Dr. Herwig Kollaritsch unter der Telefonnummer (01) 403 83 43 zur Verfügung.


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Wer ist gefährdet?

Personen, welche bei ihrer Tätigkeit in höchstem Maße dem Risiko ausgesetzt sind, mit Hepatitis B infiziert zu werden, z.B. im medizinischen Bereich, in Krankenanstalten etc. Die Grundlage für die Risikobeurteilung bildet das ASVG (Liste der Berufskrankheiten, Position 38) sowie die Liste der "Hochrisikogruppen".

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Erreger

Bei der Hepatitis B handelt es sich um eine durch Hepatitis-Viren hervorgerufene Entzündung der Leber.

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Infektionsgefahr

Die Erreger werden durch Blut und durch Körpersekrete übertragen.

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Folgen

Hepatitis B tritt in verschiedenen Erscheinungsformen auf (von leichten grippeähnlichen Erkrankungen bis zu schwerer Gelbsucht). Im ungünstigsten Fall kommt es zur Leberzirrhose oder zum Leberkrebs.

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Impfschutz

Die Schutzdauer hängt vom Impferfolg ab, variiert sehr stark und kann zwischen wenigen Monaten und zehn Jahren liegen.

Die AUVA informiert den Arbeitgeber/Impfstoffempfänger über den Zeitpunkt der nächsten Impfung.

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Impfverfahren

Gegen die Hepatitis B gibt es seit Jahren eine wirkungsvolle Schutzimpfung.
Im Rahmen der vorbeugenden Betreuung übernimmt die AUVA unter bestimmten Voraussetzungen als Unterstützung des Arbeitgebers für beruflich besonders gefährdete Versicherte die Kosten des Impfstoffes.

Impfstoffampullen können vom Arbeitgeber mittels AUVA-Bestellliste angefordert werden. Der verwendete Impfstoff schützt auch gegen Hepatitis A.

Darüber hinaus bezahlt die AUVA nach erfolgter Grundimmunisierung bzw. einer Auffrischungsimpfung aufgrund eines niedrigen Titers unmittelbar nach der Grundimmunisierung eine Impferfolgskontrolle (Titerkontrolle). Diese ist in ausgesuchten, qualitätsgesicherten Labors innerhalb von vier Wochen bis max. sechs Monate nach der Impfung durchzuführen.

Die Folgeimpfung/Auffrischungsimpfung ist von der Höhe des Titers abhängig. Beachten Sie bitte das aktuelle Impfschema.
Die AUVA hält die Befunde in Evidenz und informiert den Arbeitgeber (Impfstoffempfänger) über den Zeitpunkt der nächsten Impfung.

Entsprechend der Empfehlung des obersten Sanitätsrates können auch die Kosten für eine einmalige HBV-Infektionskontrolle übernommen werden. Die erforderlichen Unterlagen sind schriftlich von der AUVA zu beziehen. 

Bitte beachten Sie das Informationsblatt und die jeweils geltende Liste der Hochrisikogruppen!

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Infos und Formulare

linkInformationsblatt Hepatitis B Hochrisikogruppen Liste (127.9 KB)

linkInformationsblatt Hepatitis B Impfungen (57.6 KB)

linkInformationsblatt über Hepatitis B Labors, welche die Titerbestimmung mit der AUVA verrechnen (322.3 KB)

linkHepatitis B Bestellliste (124.0 KB)

linkHepatitis B Immunitätsuntersuchung (97.0 KB)

linkListe der Berufskrankheiten (452.5 KB)

linkwww.bva.at

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Kontakt

E-Mail:  HUB-Verrechnung@auva.at