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27.02.2020, Linz: Augen auf beim Schultaschenkauf!


In den nächsten Wochen werden angehende Taferlklassler und ihre Eltern wieder verstärkt zu „Schultaschen-Messen“ eingeladen, will doch für das Osternest die richtige Schultasche gefunden werden. Die Expertinnen und Experten der AUVA-Landesstelle Linz geben wichtige Tipps, worauf bei der Auswahl der Schultasche geachtet werden soll. 

Passform vor Optik

Eine junge Wirbelsäule reagiert sehr empfindlich auf Fehlbelastungen, da die Knochen noch nicht voll entwickelt und daher weich und verformbar sind. „Neben mangelnder Bewegung können Fehlbelastungen daher ein Grund für Rückenschmerzen sein“, erklärt AUVA-Präventionsexpertin MMag. Iris Radler.

Die AUVA empfiehlt daher, eine ergonomisch gut passende Schultasche für die angehenden Schülerinnen und Schüler auszuwählen:

 


  • Die Schultasche sollte grundsätzlich mit dem Kind gemeinsam gekauft und Probe getragen werden.
  • Bei einer Schultasche mit 15 Litern Innenvolumen sollte das Leergewicht maximal 1,2 kg betragen.
  • Es sollten entsprechende Innenfächer vorhanden sein, damit das Gewicht beim Packen gleichmäßig auf den Rücken verteilt werden kann.
  • Für Tragegurte gilt: zumindest 4 cm Breite, ausreichend gepolstert sowie einfach und rasch zu verstellen. Es sollten beide Tragegurte verwendet und straffgezogen werden.
  • Richtige Position auf dem Rücken: Die Oberkante der Schultasche sollte auf Höhe der Schultern abschließen.
  • Breite der Schultasche: Die Schultasche sollte der Breite des Rückens entsprechen und nicht größer sein.
  • Rutschfestes Material und seitliche Polsterungen sind empfehlenswert, damit sich der Rückenteil gut an den Rücken anschmiegen kann.  

Schultasche immer wieder anpassen

„Unser Appell an die Eltern lautet, Schultaschen mit Verstellmöglichkeiten immer individuell anzupassen. Vor allem bei Wachstumsschüben der Kinder ist es wichtig, auch die Schultasche wieder neu einzustellen und an die Größe des Kindes anzupassen“, rät Radler.