DRUCKEN

27.09.2018, Wien: AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling - 50 Jahre Spitzenrehabilitation nach Schädel-Hirn-Verletzungen


Nahtlose Behandlung vom Schockraum über das Intensivbett bis zur Rehabilitation am Standort Meidling – Rehabilitationszentrum feierte am Mittwoch 50-jähriges Bestandsjubiläum 

(Bild 1)

AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling (1968) Seit der Eröffnung im Jahr 1968 ist das Rehabilitationszentrum Meidling der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) das einzige Zentrum Österreichs, das ausschließlich auf die Rehabilitation Schädelhirnverletzter spezialisiert ist. Heute wurde das 50-jährige Bestehen des international anerkannten Rehabilitationszentrums mit einem Festakt vor Ort gefeiert.


AUVA-Obmann Anton Ofner betonte im Rahmen des Festaktes: „Das Rehabilitationszentrum Meidling, das direkt an den Standort Meidling des Traumazentrums Wien angeschlossen ist, ist untrennbar mit der AUVA und ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als erfolgreicher und integrierter Spitals- und Rehabilitationsbetreiber verbunden. Hier beginnt die Rehabilitation bereits am Intensivbett – das eröffnet den Patientinnen und Patienten beste Perspektiven auch nach schweren Traumata.“ 

Schlüsselrolle in der heimischen Rehabilitations-Landschaft

(Bild 2)

AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling (2018) Heute versorgt das AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling mit 110 hochspezialisierten und umfassend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 300 Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma pro Jahr. Das AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling nimmt eine Schlüsselrolle in der österreichischen Rehabilitationsversorgung ein. Mit der laufenden Umsetzung aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse und der Fortführung bzw. Weiterentwicklung erfolgreicher Rehabilitationskonzepte trägt das Rehabilitationszentrum Meidling der raschen medizinischen Entwicklung Rechnung und ist seit vielen Jahren international ein Vorzeigebeispiel für nachhaltige und moderne Rehabilitation im Bereich Schädel-Hirn-Trauma.


Neben der stationären Versorgung für Schwerstverletzte setzt das Haus auch einen Schwerpunkt auf tagesklinische Rehabilitation. „Wo es medizinisch möglich ist, können wir unsere Patientinnen und Patienten auch tagesklinisch betreuen. Sie erhalten eine umfassende ganztägige Neuro-Rehabilitation, können jedoch zu Hause schlafen und müssen dabei nicht auf ihr soziales und berufliches Leben verzichten“, sagt Prim. Univ.-Prof. Dr. Walter Oder, Ärztlicher Leiter des Rehabilitationszentrums Meidling. Er bedankte sich im Rahmen des Festaktes auch bei seinen hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Sie leisten tagtäglich Außergewöhnliches im Interesse der Patientinnen und Patienten. Ihr Engagement trägt maßgeblich zu deren Heilungserfolg bei.“

Von Beginn an: Der Patient bzw. die Patientin im Mittelpunkt

(Bild 3)
DDr. Anton Ofner, Obmann der AUVA, Prof. Gustav Peichl, Österreichischer Architekt und Prim. Univ.Prof. Dr. Walter Oder, Ärztliche Leitung des Rehabilitationszentrums Meidling Gustav Peichl plante das AUVA Rehabilitationszentrum Meidling in enger Abstimmung mit Paul Mifka, dem damaligen Ärztlichen Leiter. Die gemeinsame Planung von Arzt und Architekt, die in den 60er-Jahren noch sehr unüblich war, machte es möglich, schon bei der Konzeption des Gebäudes genau auf die Bedürfnisse und Erfordernisse für die Rehabilitation Schädel-Hirn verletzter Patientinnen und Patienten einzugehen.




Bildmaterial:

Bild 1: Das Rehabilitationszentrum Meidling 1968
Copyright: Franz Hubmann / Imagno / picturedesk.com - Die Nutzung des Bildes für redaktionelle Zwecke ist bis 31.12.2018 kostenlos. Weitergehende Nutzung bedarf der Zustimmung des Aussenders.

Bild 2: Das Rehabilitationszentrum Meidling 2018
Copyright: AUVA

Bild 3: DDr. Anton Ofner, Obmann der AUVA, Prof. Gustav Peichl, Österreichischer Architekt und Prim. Univ.Prof. Dr. Walter Oder, Ärztliche Leitung des Rehabilitationszentrums Meidling 
Copyright: AUVA