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25.09.2018, Salzburg: Mit der AUVA sicher und gesund in der Schule und am Schulweg


Die AUVA trägt mit ihren Vorsorgeprojekten für Kindergartenkinder sowie Schülerinnen und Schüler zu mehr Sicherheit bei.

Auch in diesem Jahr werden die AUVA-Präventionsexpertinnen und -experten in Bildungseinrichtungen in Salzburg, Tirol und Vorarlberg unterwegs sein und verschiedene Vorsorgeprogramme durchführen.  

Eine Kernaufgabe der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ist die Prävention von Unfällen im Zusammenhang mit der Arbeit bzw. der Ausbildung. Die AUVA setzt auf eine frühe Vermittlung von sicherheits- und gesundheitsbewusstem Verhalten und entwickelt, initiiert bzw. finanziert daher seit Jahrzehnten bildungsbezogene Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche. Denn nach dem Konzept des lebenslangen Lernens ist es besonders wichtig, dass Präventionsarbeit bereits bei den Jüngsten ansetzt. 

Präventionsarbeit setzt bei den Jüngsten an

Um so viele Kinder wie möglich zu erreichen und die Aktionen möglichst flächendeckend umsetzen zu können, braucht die AUVA die Zusammenarbeit mit Partnern. Neben Volksschulen, Gemeinden, Polizei und externen Kooperationspartnern, die alle wichtige Partner für die Umsetzung sind, ist insbesondere die Unterstützung der Pädagoginnen und Pädagogen notwendig, damit die Präventionsaktionen überhaupt an den Schulen durchgeführt werden können.

„Die Bewusstseinsbildung für mehr Sicherheit und Gesundheit der Kinder ist uns ein wichtiges Anliegen. Je früher man damit anfängt, umso wirkungsvoller ist es. Die AUVA führt qualitativ hochwertige und professionelle Präventionsaktionen an Schulen durch, bei denen die Kinder über einen spielerischen Ansatz grundlegende Erfahrungen machen können.“, berichtet Dipl.-HTL-Ing. Reinhard Schuller, Direktor-Stv. der AUVA-Landesstelle Salzburg über die Präventionsarbeit der AUVA. 

Sicher am Weg

Kind mit Frau am Schulweg Eine wichtige Initiative, die die AUVA gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und den Gemeinden/Schulen umsetzt, sind die AUVA-Schulwegpläne für Volksschulen.

linkwww.auva.at/schulwegplaene


Sie tragen dazu bei, dass die besonderen Herausforderungen des Straßenverkehrs gerade für Schulanfänger leichter bewältigbar werden.

Bis jetzt hat die AUVA rund 30 Schulwegpläne für das Bundesland Salzburg erstellt. Weitere Gemeinden sind an einer Umsetzung interessiert. Die individuell erstellten Schulwegpläne sind ein sinnvolles Instrument für die Verkehrserziehung, mit dem Eltern und Kinder die sicherste Route zur Schule bzw. nach Hause gezielt auswählen und üben können. 

Breites AUVA-Angebot für Volksschulen 

Neben den Schulwegplänen bietet die AUVA seit Jahrzehnten eine Reihe an Präventionsaktionen für den Volksschulbereich, die sich inhaltlich vor allem den Themen Verkehrssicherheit und Bewegungsförderung widmen – mit dem Ziel, künftige Unfälle zu vermeiden. Dazu zählen u.a. das „AUVA-CoPiloten Training“, die „AUVA-Radworkshops“, „Verkehrssicherheitsworkshops für Eltern“, das „AUVA-Falltraining“ oder die mit Drittpartnern durchgeführten Aktionen „Hallo Auto“ oder auch das bekannte Puppentheater „Puppomobil“. Bei allen handelt es sich um sinnvolle Aktionen, die seit vielen Jahren im Einsatz sind und regelmäßigen Evaluierungen zufolge bei Schulen, Kindern und Eltern gleichermaßen Anklang finden. „Im Laufe der Volksschulzeit kommt also beinahe jedes Volksschulkind zumindest einmal in den Genuss einer Aktion, die von der AUVA angeboten wird“, sagt Tina Aigner, Präventionsexpertin bei der AUVA.  

AUVA-Vorsorgeprogramme für Kindergarten Kinder 

Für Kindergartenkinder bietet die AUVA spezielle Programme für die Zielgruppe der 5- bis 6-Jährigen an.

  • „Mein Freund, das Gleichgewicht“: zur Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Auf die Bälle, fertig, los - ein Sicherheitsworkshop zur Prävention von Handverletzungen
  • Känguru: Kindern wird die richtige Sicherung des Kindersitzes oder Gurt im Auto gezeigt
  • u. v. m.  

AUVA-Vorsorgeprogramme an NMS, AHS und Höhere Schulen 

Aktuellen Unfallstatistiken zufolge passieren die meisten Unfälle in Schulen bei den 10- bis 14-Jährigen. Deshalb leistet die AUVA speziell auch in diesen Altersklassen Präventionsarbeit durch besonderen Angebote: Dazu zählen beispielsweise das Wintersportprogramm „AUVA-Safety Guide“ oder der AUVA-Kletterworkshop „Klettern mit Klasse“. Auch für Höhere Schulen gibt es – vor allem in den Bereichen Verkehr und Bewegung - altersspezifische Angebote.

Die Teilnahme an den Aktionen ist für Kindergärten und Schulen kostenfrei. Für einige Aktionen gilt ein besonderes Anmeldeprozedere. Weitere Informationen zum Thema "Sicherheit und Gesundheit rund um die Schule" erhalten Sie beim Fachbereich Pädagogik des Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Salzburg oder unter  www.auva.at/schule .