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05.07.2018: Ofner: AUVA ist Trendsetter in der unfallchirurgischen Versorgung


Entwicklung der Unfallchirurgie entlang der medizinischen und menschlichen Erfordernisse – AUVA setzt seit Jahren erfolgreich auf Traumanetzwerke und Kooperationen

Die AUVA gilt als "Trendsetter" in der unfallchirurgischen Versorgung. "Dies betrifft insbesondere auch den Aufbau von Traumanetzwerken, Traumazentren und Kooperationen mit einzelnen Krankenhausträgern. Hier setzt die AUVA seit Jahren national und international Standards. Wir entwickeln und realisieren schon längst zukunftsweisende, erfolgreiche Modelle der Unfallversorgung - es braucht sich also niemand darum Sorgen machen, dass die AUVA ihre 'Hausaufgaben' erledigt", so AUVA-Obmann Anton Ofner.

Fakt ist, dass die Versorgung von Unfallopfern am besten und effizientesten in so genannten Traumanetzwerken organisiert werden kann. Diese Form der kooperativen Unfallversorgung macht es möglich, dass Patientinnen und Patienten noch schneller und auf einem noch höheren Niveau behandelt werden können. Außerdem bringen regionale, Krankenhausträger-übergreifende Kooperationen Synergieeffekte und reduzieren damit Kosten.

Salzburg: Kooperation UKH und SALK auf Schiene  

In Salzburg ist eine Kooperation zwischen dem Unfallkrankenhaus der AUVA und den Salzburger Landeskliniken - nach langen Vorarbeiten - nun auf Schiene. Bis 2025 sollen das UKH und die Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie des LKH Salzburg zu einem Traumazentrum am Standort des Landeskrankenhauses zusammengeführt werden. Geplant sind 200 stationäre Betten, eine Ambulanz, ein tagesklinischer Bereich sowie eine zentrale Notaufnahme. "Damit kann die traumatologische Versorgung der Salzburgerinnen und Salzburger abgesichert werden", so Ofner. 

Kärnten: Konzept von AUVA und KABEG für noch mehr Versorgungsqualität

In Kärnten arbeitet die AUVA seit 2014 mit der KABEG an einem Konzept für ein gemeinsames Traumazentrum am Gelände des Klinikums. Die Vorarbeiten sind praktisch abgeschlossen. "Seitens der Kooperationspartner steht dem innovativen Projekt für noch mehr Versorgungsqualität für die Kärntner Bevölkerung jedenfalls nichts im Weg", informiert Ofner.

Wien: Traumazentrum Wien ist größtes Zentrum für die traumatologische Versorgung in Österreich

In Wien hat die AUVA mit der organisatorischen Zusammenlegung von UKH Meidling und UKH Lorenz-Böhler/Brigittenau das Traumazentrum Wien geschaffen. Mit seinen knapp 300 Betten ist es das größte Zentrum für die traumatologische Versorgung von Unfallopfern in Österreich und nimmt im Bereich der Schwerverletztenbehandlung eine Schlüsselrolle in der Gesundheitsversorgung im Großraum Wien und der gesamten Ostregion ein. Eine Kooperation zwischen dem Traumazentrum Wien und dem KAV bzw. dem AKH erhöht darüber hinaus die traumatologische Versorgung in Wien und Umgebung und ist als Vorstufe für einen Traumanetzwerkverbund in ganz Ostösterreich zu sehen.

"Die Bildung von Traumanetzwerken, wie sie auch von der Bundesregierung eingefordert wurde, ist für die AUVA längst eine Selbstverständlichkeit. Wir entwickeln die Strukturen der Unfallchirurgie in Österreich entlang der medizinischen und menschlichen Erfordernisse weiter", betont der AUVA-Obmann abschließend.