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Metallverarbeitung


Folgende krebserzeugende Arbeitsstoffe können in der Metallverarbeitung vorkommen:

Beryllium

Beryllium wird beispielsweise beim Punktschweißen als Elektrodenzusatz verwendet. Dabei kann Rauch oder Staub entstehen, der als krebserzeugend eingestuft ist. Gleiches gilt für die Weiterverarbeitung von Beryllium-haltigen Legierungen z. B. Schleifen von funkenfreien Werkzeugen.

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Cadmium

Bei der Herstellung und dem Recycling von Nickel-Cadmium-Akkus sowie Dünnschicht-Solarzellen kann man in Kontakt mit Cadmium kommen. Es kann auch z. B. bei der Herstellung von Keramikglasuren in den verwendeten Farbpigmenten vorkommen. 

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Chrom(VI)-Verbindungen

Beim Schweißen von hoch legierten Stählen oder bei Auftragschweißungen entsteht krebserzeugender Rauch. Dies betrifft vor allem Chrom(VI)-Verbindungen und Nickeloxide, selten zinkchromat-, cadmium- und kobalthaltige Rauche.

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Cobalt

Cobalt wird als Bindemittel in Hartmetallen verwendet, findet aber auch in der Zahntechnik, der Herstellung von Batterien oder auch als Trocknermetall in Leinöl Verwendung.

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Edelstahlschweißrauch

Beim Schweißen von legierten Stählen kommt es je nach Legierungsbestandteilen und Zusatzwerkstoffen und in Abhängigkeit vom gewählten Schweißverfahren zu mehr oder weniger hohen Belastungen. Die dabei entstehenden Oxide sind in vielen Fällen krebserzeugend, häufig sind dies Nickeloxide und Chrom(VI)-Verbindungen. 

Da Schweißnähte häufig mit Schleif- und Poliermaschinen behandelt werden ist auch bei diesen Tätigkeiten auf entstehende Arbeitsstoffe zu achten. Es kommt häufig vor, dass die Exposition gegenüber Nickel beim Schleifen höher ist als beim Schweißen.

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Nickel

Nickeloxide entstehen beim Schweißen von hoch legierten Stählen oder bei Auftragschweißungen. Nickel wird auch beim Schleifen, Bohren oder Schneiden von Metall freigesetzt. 

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Nitrosamine (KSS – Kühlschmierstoffe)

Krebserzeugende Nitrosamine kommen nicht nur im Tabakrauch vor, sondern können unter bestimmten Bedingungen bei gewissen Arbeitsverfahren vorkommen.

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