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Holzstaub


Chemische Formel

nicht anwendbar

Kennzeichnung

nicht verpflichtend, da dieser Stoff erst im Zuge des Arbeitsprozesses entsteht

Aussehen

Staub unterschiedlicher Körnung

Geruch

charakteristisch nach Holz

Eigenschaft

nicht wasserlöslich

Vorkommen

Bei allen stauberzeugenden Arbeiten mit Holz

Grenzwert

Technische Richtkonzentration (TRK):

  • Tagesmittelwert (TMW) 2mg/m3
  • Kurzzeitwert (KZW) nicht festgelegt


Der Grenzwert von 2mg/m3 gilt nicht bei Arbeiten mit Maschinen, die in § 16 Abs. 3 GKV angeführt sind.
Bei diesen gilt ein Grenzwert von 5mg/m3 wobei sowohl ein Minimierungsgebot besteht, als auch die Verpflichtung zum Tragen von Atemschutz (empfohlen sind lt. AI FFP2-Masken).

Aufnahmewege

Einatmen, Hautkontakt

Wirkung

  • akut: 
    • Reizung der Atemwege, Reizhusten
  • chronisch: 
    • sensibilisierend (vor allem Tropenhölzer)
    • Lungenerkrankungen (Asthma bronchiale und EAA)
    • Je nach Holzart eindeutig krebserzeugend bzw. mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potential.

Krebsart

Adenokarzinome vom intestinalen Typ im Bereich der Nasenhöhle und Nasennebenhöhle

Branchen

linkBau- und Baunebengewerbe

linkHolzverarbeitung

Links

linkwww.auva.at/holz

linkAUVA-Medienbestellfolder "Holzbe- und -verarbeitung" (3.2 MB)

linkAUVA-Poster "Holzstaub" (3.1 MB)

linkLeitfaden Holzstaub (www.arbeitsinspektion.gv.at)

linkTRGS 553 Holzstaub (www.baua.de)

linkCheckliste für staubarme Arbeitsbereiche in Tischlereien, bei Möbelherstellern und Holzverarbeitern (www.baua.de)