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Beryllium und seine Verbindungen


Chemische Formel

Be, Formel unterschiedlich je nach Verbindung

Kennzeichnung

Kennzeichnung für Beryllium nach CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging) mit Signalwort, Piktogrammen und H-Sätzen (Hazard-Statements).

Signalwort:

Gefahr

Piktogramme:

Piktogramm GHS06 Totenkopf mit gekreuzten Knochen  Piktogramm GHS08 Gesundheitsgefahr


H-Sätze:

  • H301 Giftig bei Verschlucken.
  • H315 Verursacht Hautreizungen.
  • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H319 Verursacht schwere Augenreizungen.
  • H330 Lebensgefahr bei Einatmen.
  • H335 Kann die Atemwege reizen
  • H350i Kann bei Einatmen Krebs erzeugen.
  • H372 Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.

Aussehen

fest, silberweiß glänzend

Geruch

geruchlos

Eigenschaft

hartes Metall, unlöslich in Wasser

Vorkommen

  • z. B. in der Umwelt als Beryll (Mineral)
  • Verwendung als Legierungszusatz
  • Herstellen von funkfreien Werkzeugen (Berylliumkupfer)
  • Elektrode beim Punktschweißen

Grenzwert

Technische Richtkonzentration (TRK) für Beryllium und seine Verbindungen:

  • Schleifen von BE-Metall und -Legierungen:
    • Tagesmittelwert (TMW) 0,005 mg/m3 (E)
    • Kurzzeitwert (KZW) 0,02 mg/m3 (E)
  • Im Übrigen:
    • Tagesmittelwert (TMW) 0,002 mg/m3 (E)
    • Kurzzeitwert (KZW) 0,008 mg/m3 (E)

Aufnahmewege

vorwiegend durch Einatmen (Staub) und Verschlucken, aber auch zum geringeren Teil über Hautkontakt

Wirkung

  • akut: Hautschädigung (Granulombildung), hautsensibilisierende Wirkung, Lungenerkrankungen (akute Berylliose)
  • chronisch: allergische Hauterkrankungen, sensibilisierende Wirkung im Atemtrakt, chronische Lungenerkrankung (chronische Berylliose)

Krebsart

z. B. Lunkenkrebs

Branchen

linkMetallverarbeitung