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03.10.2011: Staffelübergabe in der Verwaltungsleitung des UKH Klagenfurt

Wilhelm Dauböck übergab die Leitung der Verwaltung an Wolfgang Petschar.

Nach mehr als 30 Jahren im Dienste der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ging der Verwaltungsleiter des Unfallkrankenhauses Klagenfurt, Wilhelm Dauböck, mit Anfang Oktober in den wohlverdienten Ruhestand.

Seine beruflichen Stationen bei der AUVA führten ihn über die AUVA-Außenstelle Klagenfurt in die Verwaltung des UKH, wo er mehr als zehn Jahre als Stellvertretender Verwaltungsleiter tätig war, ehe er dann die Leitung der Verwaltung des 100-Betten-Hauses übernahm und in dieser Funktion zwölf Jahre bis zu seiner Pensionierung tätig war.

Sein Credo war es immer, „sich in organisatorischer, technischer und administrativer Hinsicht den sich ändernden Gegebenheiten anzupassen“.

Als „größte Brocken“, die er in seiner Zeit zu bewältigen hatte, nennt er – nach einer langen und intensiven Planungsphase – den Zu-, Um- und Ausbau des Unfallkrankenhauses in den Jahren von 1988 bis zur Eröffnung im Jahre 2002, denn die ursprüngliche Bausubstanz des UKH ging bereits auf das Jahr 1953 zurück.

In die Zeit der Modernisierung fielen auch die Inbetriebnahme eines Computertomographie- und Magnetresonanzgerätes, die Umstellung auf digitales Röntgen und die Einführung eines digitalen Bildarchives – das die herkömmlichen Röntgenbilder überflüssig machte.

"Durch sein Engagement, aber auch durch seine besondere Fähigkeit Dinge nicht nur anzudenken, sondern sie auch umzusetzen, die Motivation bei den Mitarbeitern trotz eventueller schmerzlicher aber notwendiger Einschnitte hoch zu halten, ist Verwaltungsleiter Dauböck maßgeblich an der Positionierung des UKH – nämlich als unverzichtbarer Teil in der Kärntner Spitalslandschaft - beteiligt gewesen. Dafür herzlichen Dank im Namen der Landesstellendirektion, der Selbstverwaltung, ganz besonders aber in meinem eigenen Namen“, sagt der Direktor der AUVA-Landesstelle Graz, Ing. Wolfgang Umgeher.

Staffelübergabe von Wilhelm Dauböck an Mag. Wolfgang Petschar, VerwaltungsleitungVon Wilhelm Dauböck hat nun sein langjähriger Stellvertreter Mag. Wolfgang Petschar die Staffel übernommen.


Wolfgang Petschar absolvierte an den Universitäten in Graz und Klagenfurt das Studium der Betriebswirtschaftslehre und startete danach seine berufliche Karriere in der Wirtschaftskammer in Kärnten, in der er fünf Jahre lang tätig war. Danach wechselte er in die Kärntner Gebietskrankenkasse, ehe er im Jahre 2000 als Verwaltungsleiterstellvertreter und Materialverwalter seine Karriere bei der AUVA im Unfallkrankenhaus Klagenfurt begann.

In den elf Jahren als stellvertretender Verwaltungsleiter und Materialverwalter war Wolfgang Petschar nicht nur für den gesamten Einkauf – Anschaffungen für die Infrastruktur, den medizinischen Bereich und den Verwaltungsbereich – verantwortlich, sondern auch für das Heilmitteldepot und die Wäscheversorgung.

Als neuer Verwaltungsleiter und Chef von mehr als 60 MitarbeiterInnen, will er „in Verantwortung für die übertragenen Bereiche – gemeinsam mit dem ärztlichen Bereich und dem Pflegedienst – mit dazu beitragen, dass auch in Zukunft das UKH Klagenfurt eine gut funktionierende Gesundheitseinrichtung auf höchstem medizinischen Niveau in Klagenfurt und Kärnten bleibt und dass die Verunfallten und medizinische Hilfe suchenden Personen auch weiterhin großes Vertrauen in das UK haben und dieses aufsuchen werden, da sie wissen, dass die AUVA ihre PatientInnen mit Spezialisten auf höchstem Niveau behandelt.

„Wie aus meinem Zitat zum scheidenden Verwaltungsleiter erkennbar ist, ist die Übernahme der Verwaltungsleitung für Herrn Mag. Petschar sicherlich keine einfache Aufgabe. Ich habe aber Herrn Mag. Petschar in den Jahren als Stellvertreter natürlich sehr gut kennen und schätzen gelernt, und bin daher überzeugt das er die Aufgabe gut meistern wird. Meinerseits wird er jede Unterstützung erhalten. Ich wünsche ihm zu dieser neuen, interessanten verantwortungsvollen Aufgabe viel Kraft und alles Gute“, sagt der Direktor der AUVA-Landesstelle Graz, Ing. Wolfgang Umgeher. 

Presseaussendung als Download (27.1 KB)

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