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Band 57 Ableitung von Maßnahmen zur Erhöhung der Gurtanlegequoten


Report 57 Der vorliegende Report 57 befasst sich mit der Erhöhung der Gurtanlegequote innerhalb Österreichs. Vorrangegangene Untersuchungen zeigten vornehmlich bei LKW‐Lenkern Defizite in der Gurtanlegequote. Somit kommt dieser Zielgruppe eine spezielle Bedeutung zu.
Um die entsprechende Quote erhöhen zu können, wurde zunächst eine weitreichende Befragung durchgeführt. Dabei wurden die Einstellung zur Gurtanlegepflicht und die auf das individuelle Gurtanlegeverhalten bezogenen Motive, von 180 Berufskraftfahren und privaten Lenkern, erfragt.
Als Motive für ein Nichtangurten werden vornehmlich „mangelnde Bewegungsfreiheit, Platzangst“, „Unbequemlichkeit“ sowie „häufiges Ein‐ und Aussteigen“ genannt. Die Entscheidung, sich nicht anzugurten, wird bewusst getroffen, da nur die wenigsten auf den Sicherheitsgurt vergessen. 10% der Lenker mit Führerschein C erweisen sich sogar als sehr „konsequent“ und meinen, dass nichts sie dazu bewegen kann, sich öfter anzugurten.
Die Zusammenführung der theoretischen und empirischen Ergebnisse geschah im Rahmen einer Expertendiskussion und resultierte in einer konkreten Struktur für die Ableitung der Maßnahmen. Basierend darauf wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der den internationalen Stand der Dinge berücksichtigt und sich auf konkrete Schwerpunkte, als auch auf spezielle Zielgruppen innerhalb Österreichs fokussiert.

linkReport 57 (4.3 MB)