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Chronik

Geschichte der Landesstelle Wien


Von der Monarchie zur Republik

Landesstelle Wien, hisorische Aufnahme, AUVA-Archiv Dieses Haus repräsentiert die Geschichte der sozialen Unfallversicherung wie kein anderes.
1911 als Amtsgebäude der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt für Niederösterreich errichtet, wurde nach Ende des 1.Weltkrieges die Zentrale der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt für Österreich darin untergebracht.

Ein Spital im Amtsgebäude

Wundversorgung Unfallkrankenhau Webergassse, AUVA-Archiv Im Dezember 1925 wurde auf Initiative des Chirurgen Lorenz Böhler das "Unfallkrankenhaus Webergasse" im 3. und 4. Obergeschoss des Hauses eröffnet. Die Methoden Böhlers brachten bessere Heilungserfolge für die Patienten und damit Ersparnisse bei den Rentenzahlungen.



1937 wurde im Gefolge einer Verbesserung des Unfallschutzes die Österreichische Zentralstelle für Unfallverhütung im Gebäude Webergasse 2 - 6 eingerichtet.
Nach Kriegsende waren hier wieder das Unfallkrankenhaus und - nach Wiederherstellung der österreichischen Sozialversicherung - die Zentrale der AUVA untergebracht.

Neue Aufgaben, modernisiertes Gebäude

Nach Errichtung des Unfallkrankenhauses "Lorenz Böhler" in der Donaueschingenstraße 1972 wurde die "Webergasse" einfach adaptiert und wieder als Bürogebäude verwendet. Nach Eröffnung des Forschungs- und Verwaltungszentrums der AUVA 1977 und der Übersiedlung des Personals in die Adalbert-Stifter-Straße wurden verschiede Nutzungen in Erwägung gezogen.

Hauptstelle und Landesstelle Wien waren zu dieser Zeit noch eine organisatorische Einheit. Durch die Zunahme der Aufgaben in allen Bereichen wurde eine Trennung unumgänglich. So erhielt die Landesstelle Wien 1986 schließlich eine eigene Direktion, und 1987 folgte auch die räumliche Trennung.

Unter Wahrung der historisch wertvollen Bausubstanz modernisiert und behindertengerecht adaptiert steht die "Webergasse" seither den Versicherten wieder zur Verfügung.