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Intensivstation


UL Intensivstation 182 Die Intensivstation im Unfallkrankenhaus Linz bietet Platz für neun Patientinnen bzw. Patienten. Für die Versorgung der 300 bis 500 Patientinnen und Patienten pro Jahr steht speziell ausgebildetes Pflegepersonal und ein Facharzt für Intensivmedizin rund um die Uhr  zur Verfügung.

Es gibt eine eigene Station zur Behandlung von schwer Brandverletzten, in der bis zu drei Patientinnen bzw. Patienten unter strengsten hygienischen Bedingungen gleichzeitig behandelt werden können.

Intensivpflege/Leitender Intensivpfleger: 
DGKP Gerhard Leitner 

Intensivpflege/Stellvertretende Leitung: 
DGKP Christoph Keplinger  

E-Mail:  ULP@auva.at

linkInformation für Angehörige

Das Personal der Intensivstation hat sich vor allem in den Bereichen Brandverletzungen, Polytrauma und Schädel-Hirn-Trauma spezialisiert.

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Brandverletzungen

Bereits seit der Inbetriebnahme des UKH Linz 1950 wurden vermehrt schwer brandverletzte Patientinnen und Patienten behandelt. Im neuen UKH Linz gibt es eine eigene Station für maximal drei Patientinnen bzw. Patienten. Diese wurde eingerichtet, um die einst begonnene Pionierarbeit fortzuführen und weiterhin sehr gute Erfolge zu erzielen.

Mehr als irgendwo sonst ist die erfolgreiche Behandlung der schweren Verbrennungskrankheit Resultat einer intensiven Zusammenarbeit eines hochkompetenten Teams. Die komplexen intensivmedizinischen Entscheidungen und Therapien auf der Basis langjähriger Erfahrung und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und eine sorgfältige Pflege unter höchsten hygienischen Anforderungen sind notwendig, damit der Patient die große Zahl chirurgischer Eingriffe unbeschadet übersteht.

linkMehr über Verbrennungsbehandlung

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Polytrauma

Das Polytrauma stellt die Herausforderung des Teams einer Intensivstation in einem Unfallkrankenhaus dar. Die Erfolge bei diesen Patientinnen und Patienten beruhen auf der hierorts frühzeitig durchgeführten kinetischen Therapie  verbunden mit der großzügigen Indikationsstellung zur Hämofiltration sowie der Anwendung schonender Beatmungsverfahren und frühzeitiger enteraler und parenteraler Ernährung. Somit konnte die Anzahl der schweren Komplikationen wie vor allem der Multiorganversagen deutlich verringert werden.

Schädel-Hirn-Trauma

Auf Grund modernster Überwachungs- und Diagnoseverfahren (ICP, Bulbuskatheter, elektrophysiologisches Monitoring, CCT, MRI) ist die Intensivmedizin heutzutage in der Lage, rasch auf eine Verschlechterung des zerebralen Zustandes der Patientin bzw. des Patienten zu reagieren. Dadurch ist es möglich, Sekundärschäden, Gehirnschädigungen, die erst in den Stunden und Tagen nach dem eigentlichen Schädel-Hirn-Trauma durch Hirndruckerhöhung, Durchblutungsstörungen etc. entstehen, frühzeitig zu therapieren und weitgehend zu verhindern. Das verletzte Gehirn kann sich, während die Patientin bzw. der Patient in einem künstlichen Heilschlaf gehalten wird, langsam erholen.