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CIRPS


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Risiko- und Fehlermanagement mit CIRPS in den Einrichtungen der AUVA

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In den Unfallkrankenhäusern und Rehabilitationszentren der AUVA ist CIRPS Teil des Risiko- und Fehlermanagements. Durch dieses System können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gefahrenquellen melden, bevor etwas passiert. Ein eigens dafür eingesetztes Vertrauensteam verwaltet die Meldungen und sorgt dafür, dass im Einvernehmen mit der Kollegialen Führung berufsübergreifende Lösungen erarbeitet werden, die das Auftreten von kritischen Ereignissen und Fehlern in Zukunft vermeiden sollen. 

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CIRPS

CIRPS steht für „Critical Incident Reporting and Prevention System“. Es ist ein Instrument für Erkennung, Meldung, Analyse und lösungsorientiertes Bearbeiten von unerwünschten Ereignissen, Fehlern und Beinaheschäden. Vorrangiges Ziel ist, Maßnahmen umzusetzen, die in Zukunft das Risiko des Auftretens von Fehlern minimieren. 

CIRPS wurde im Oktober 2013 von der Plattform Patientensicherheit als Leitprojekt für Patientensicherheit in Österreich anerkannt und ausgezeichnet.

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CIRPS-Detailinformation

Die AUVA hat im Jahr 2006 im Unfallkrankenhaus Graz mit dem Betrieb des Fehlermanagementsystems CIRPS begonnen. Mittlerweile ist CIRPS in allen sieben Unfallkrankenhäusern und vier Rehabilitationseinrichtungen eingeführt. Bis heute (Stand 01/2015) sind über 1.500 Meldungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgegeben worden.

Im Jahr 2014 waren es 183 (2013: 220) Meldungen, von denen 123 (2013: 156) bearbeitbar waren. Diese Meldungen bewirkten 2014 93 (2013: 87) nachhaltige Struktur- und Prozessänderungen.

Es erfordert entsprechende Führungsstrukturen und Unternehmenskultur, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Mut aufbringen, auf Gefahrenquellen und auch kritische Ereignisse durch eine Meldung hinzuweisen. Die Vermeidung von Fehlern, Personenschäden und damit verbundenem Leid ist für die AUVA höchstes Ziel.

Durch den benutzerfreundlichen Meldevorgang, mit dem jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ein kritisches Ereignis melden kann, und die rasche Umsetzung der Erkenntnisse in den täglichen Arbeitsablauf entwickelte sich CIRPS zu einem national und international viel beachteten Erfolgssystem. 

Das Fehlermelde- und Präventionssystem CIRPS unterscheidet sich von anderen Fehlermanagementsystemen vor allem dadurch, dass anonyme Meldungen zwar möglich, aber nicht Bedingung einer Meldung sind. 

Das Vertrauen zum System zeigt sich in dem hohen Anteil an nicht anonymen Meldungen von 67,2 Prozent im Jahr 2014. Der Vorteil nicht-anonymer Meldungen besteht darin, dass mit Personen, die kritische Situationen melden, Kontakt aufgenommen werden kann, um durch Rückfragen das Ereignis gezielt aufzuarbeiten. Oft liegt das Problem nämlich im Detail, das ohne genaue Analyse und Aufarbeitung schwer zu finden ist.

Mit CIRPS sorgt die AUVA vor, mögliche Fehler- und Gefahrenquellen im Vorfeld zu erkennen und mit allen beteiligten Berufsgruppen abgestimmten Maßnahmen gegenzusteuern.

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Qualitätsbericht

Sie finden hier den Link zum Qualitätsbericht:

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