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Unfallverhütung


"Verhüten ist besser als vergüten."

Gemäß diesem Motto ist die Unfallverhütung eine vorrangige Aufgabe der AUVA. Mittel zur Verhütung von Arbeitsunfällen sind vor allem:

  • die Werbung für den Gedanken der Sicherheit (Druckwerke, Videos, CDs etc.)
  • die Schulung und Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Kurse, Veranstaltungen etc.)
  • die Zusammenarbeit mit den Betrieben und Behörden
  • die Forschung nach den Ursachen der Arbeitsunfälle sowie nach wirksamen Verhütungsmaßnahmen
  • die vorbeugende Betreuung von Versicherten, die von Berufskrankheiten bedroht sind (Impfungen, Reihenuntersuchungen, Ersatz von Untersuchungskosten etc.)
  • die Mitarbeit an der Erstellung oder Änderung von Vorschriften, die der Unfallverhütung dienen

Trends in der Unfallverhütung

von der klassischen Unfallverhütung zum systemischen Ansatz

linkLeiharbeit

linkSystemische Betreuung

linkSicherheits- und Gesundheitsmanagement

Österreichische ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 – 2020

Die österreichische ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 – 2020 vernetzt alle nationalen und regionalen Akteurinnen und Akteure, die im ArbeitnehmerInnenschutz tätig sind. Dazu zählen Ministerien, die Träger aller Unfallversicherungen, Sozialpartner sowie Interessenvertretungen. Das daraus resultierende gemeinsame Entwickeln und Handeln aller in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz Tätigen bindet die jeweils vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen bestmöglich ein. Inhaltliche Basis und Aktionsrahmen der österreichischen ArbeitnehmerInnenschutzstrategie sind die jeweils geltende Rechtslage des ArbeitnehmerInnenschutzes sowie eine konsensuale Zielsetzung der Akteurinnen und Akteure. Die Ziele zur Reduktion des Risikos von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie zur Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen wurden in einer gemeinsamen Resolution festgelegt.

Internationale Vorgaben für die österreichische ArbeitnehmerInnenschutzstrategie sind durch den Förderungsrahmen Arbeitsschutz der ILO (International Labour Organisation) festgelegt. Demnach hat jedes Mitglied gemeinsam mit den Sozialpartnern ein nationales Arbeitsschutzprogramm auszuarbeiten, umzusetzen, zu überwachen und regelmäßig zu überprüfen. Seitens der EU gilt der Strategische Rahmen für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2014 – 2020 als Vorgabe.

linkArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 - 2020 (www.arbeitsinspektion.gv.at)

Strategischer Rahmen der EU für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014-2020

Um die mehr als 217 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der EU noch besser vor arbeitsbedingten Unfällen und Erkrankungen zu schützen, hat die Europäische Kommission einen strategischen Rahmen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014-2020 verfasst. Darin sind wesentliche Herausforderungen und Ziele festgelegt sowie wichtige Maßnahmen und Instrumente zur Bewältigung aufgeführt. Zu den Herausforderungen zählen:

  • Bessere Umsetzung der geltenden Rechtsvorschriften über Sicherheit und Gesundheitsschutz, insbesondere durch die Verbesserung der Fähigkeit von Kleinst- und Kleinunternehmen zur Einführung wirksamer und effizienter Risikopräventionsstrategien
  • Verbesserung der Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen durch die Bekämpfung neuer und aufkommender Risiken, ohne die bestehenden Risiken zu vernachlässigen
  • Berücksichtigung des Alterns der Erwerbsbevölkerung in der EU

Mit dem Strategierahmen soll dafür gesorgt werden, dass die EU, entsprechend der Strategie Europa 2020, bei der Förderung hoher Standards für Arbeitsbedingungen sowohl in Europa als auch weltweit weiterhin eine Führungsrolle einnimmt.

linkEuropäische Agentur