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Mehrfachverletzung
Medizinische Grundlagen
Patienten mit Mehrfachverletzungen (Polytraumen) haben großteils lebensbedrohliche Krisen überlebt. Die weiteren Rehabilitationsmaßnahmen orientieren sich daran, ob zusätzlich auch ein Schädel-Hirn-Trauma zu behandeln ist.

Polytrauma

Der Begriff "Polytrauma" wurde durch die unfallchirurgischen Fachgesellschaften wissenschaftlich definiert. Dadurch, dass verschiedene Regionen und Organsysteme durch ein Unfallereignis betroffen sind, wird der ganze Körper - auch der unverletzte Teil - schwer in Mitleidenschaft gezogen. Anfangs müssen die Verletzten intensiv-medizinisch behandelt werden, die Heilungsprozesse sind in den verschiedenen verletzten Regionen unterschiedlich rasch.
Besonders Polytraumatisierte brauchen eine rasch einsetzende und umfassende therapeutische Betreuung, wobei nahezu alle Berufsgruppen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie usw. zum Einsatz kommen.

Um eine umfassende Rehabilitation zu gewährleisten, müssen Patienten möglichst rasch in ein hierfür geeignetes Rehabilitationszentrum kommen.
Die moderne Unfallchirurgie ist heute im Stande, durch geeignete operative Behandlung auch sehr komplizierte Knochenbrüche "übungsstabil" zu versorgen und so einen frühzeitigen Rehabilitationsbeginn zu ermöglichen.

Gerade beim Polytrauma kommen durch die Fortschritte der Akutmedizin die Patienten immer früher zur Rehabilitation. Sie können daher auch wesentlich früher ihrem gewohnten Alltag und Beruf zugeführt werden.
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